Neue Leitungsverbindung zu Neuenkirch trägt zur Versorgungssicherheit bei

Die Vorstandsmitglieder Martin Hess, Teddy Krauer, Edgar Krummenacher und Roger Hogg im neuen Pumpwerk der Wasserversorgung Hellbühl. Auf dem Bild fehlen die weiteren Vorstandsmitglieder Fritz Schweizer und Marcel Schmid.
Die Vorstandsmitglieder Martin Hess, Teddy Krauer, Edgar Krummenacher und Roger Hogg im neuen Pumpwerk der Wasserversorgung Hellbühl. Auf dem Bild fehlen die weiteren Vorstandsmitglieder Fritz Schweizer und Marcel Schmid.

 

Der Hitzesommer 2018 hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wertvoll unser Wasser ist. Nur dank Sparmassnahmen und Provisorien konnte damals die Wasserversorgung in Hellbühl – und an vielen anderen Orten – zu jeder Zeit sichergestellt werden.

 

Schon Jahre zuvor machte sich der Vorstand der Wasserversorgung Hellbühl (WVH) Gedanken über eine sichere Versorgung mit Trinkwasser in ausserordentlichen Lagen. Die einfachste und sinnvollste war der Ausbau des Leitungszusammenschlusses mit der Wasserversorgung Neuenkirch. In den vergangenen Jahren wurden die Vertragsdetails festgelegt und etappenweise die Leitungen und die Übergabestation im Bernhof angepasst sowie ein neues Pumpwerk an der Luzernstrasse in Hellbühl realisiert. Somit bezieht die WVH nun einen Teil ihres Wassers via der Wasserversorgung Neuenkirch von der Wasserversorgung Emmen von ihrem Reservoir in Rippertschwand. Versorgt wird damit die Niederzone des Versorgungsgebietes von der Moosschür Richtung Innenrain, Bernhof bis Holz/Emmen. Die entsprechenden Liegenschaften wurden direkt über den neuen Härtegrad informiert. Am Wasser für das Dorf Hellbühl ändert sich durch den Leitungszusammenschluss nichts.

 

Das neue Pumpwerk ermöglicht es nun, in ausserordentlichen Lagen das gesamte Dorf von Hellbühl mit Emmer Trinkwasser zu versorgen. Somit ist die Wasserversorgung Hellbühl optimal für künftige Extremereignisse vorbereitet.

 

Trinkwasser für Hellbühl seit über 120 Jahren

Nach dem Motto „Wasser heisst Leben“ versorgt die Wasserversorgungsgenossenschaft Hellbühl die Einwohner von Hellbühl und Umgebung mit Trinkwasser. Unser oberstes Ziel ist es, die Bewohner, die Landwirtschaft und das Gewerbe stets mit ausreichend sowie einwandfreiem Trinkwasser zu versorgen.

 

In den vergangenen zwei Jahren war dies oft eine grosse Herausforderung. Der Vorstand der Wasserversorgung Hellbühl musste mehrere Massnahmen treffen, damit trotz der enormen Trockenheit stets genügend Wasser zur Verfügung stand. Zudem war es nötig, dass die Bevölkerung Sorge zum Wasser trug und dieses nicht unnötig verbrauchte.

 

Die Lage rund um den Grundwasserpegel und die Quellen hat sich nach der Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 inzwischen entspannt. 

 

Der Vorstand der Wasserversorgung Hellbühl dankt der Bevölkerung für das grosse Engagement beim Wasser sparen und für das Verständnis. Die letzten zwei Jahre haben für viele gezeigt, dass genügend Wasser nicht selbstverständlich ist. Auch in unserer Region gab es etliche Landwirtschaftsbetriebe, wo die Quellen versiegten und Wasser über mehrere Monate zugeführt werden musste.

 

Wir danken Ihnen, wenn Sie auch in Zukunft sorgsam und haushälterisch mit unserem Wasser umgehen und so den Grundwasserpegel schonen.

 

Vorstand Wasserversorgung Hellbühl